16. Juli 2024, 14:55 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
In den USA haben die Flugbegleiter einer Billigairline Angst vor den Getränkewünschen der Passagiere: Denn bereits einige Male ist es dazu gekommen, dass ihren Kollegen Cola-Dosen in den Händen explodieren. TRAVELBOOK hat die Infos.
Es gibt Verhaltensweisen von Flugpassagieren, die das Personal an Bord wahnsinnig machen können. Dazu zählt unter anderem das Bestellen einer Dose Cola Light im Flugzeug. Denn das süßstoffhaltige Getränk entwickelt über den Wolken ein regelrechtes Eigenleben und schäumt regelmäßig über. Wesentlich fatalere Szenen sind derzeit jedoch bei der amerikanischen Billigfluggesellschaft Southwest Airlines zu beobachten: Hier explodieren Berichten zufolge vermehrt Cola-Dosen in den Händen der Flugbegleiter.
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Verletzungen infolge explodierender Cola-Dosen
Wie u. a. „Aerotelegraph“ unter Berufung auf das Portal „Pyok“ berichtet, kam es bei einem solchen Vorfall bereits zu Verletzungen. Eine der Cola-Dosen explodierte demnach scheinbar mit derartiger Wucht, dass sich das Crew-Mitglied Schnittwunden an den Händen zuzog.
Ungewöhnlich sei dabei, dass dieses Phänomen bislang ausschließlich bei Southwest Airlines aufgetreten sei. Wie „Aerotelegraph“ schreibt, habe eine Flugbegleiterin der Airline in einer Facebook-Gruppe bei Kollegen anderer Airlines um Rat gebeten. Auch diese hätten sich, trotz teils jahrzehntelanger Berufserfahrung, überrascht gezeigt.
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Unzureichende Kühlung als mögliche Ursache
Schnell habe das Personal vermutet, dass eine unzureichende Kühlung der Getränke in Verbindung mit hohen Sommertemperaturen der Grund für die explodierenden Dosen sein könnte. So würden bei anderen Airlines die Getränke in gekühlten Wagen ins Flugzeug transportiert. Bei Southwest Airlines sei dies den Berichten zufolge jedoch nicht der Fall.
Mittlerweile habe die Airline die Probleme jedoch eingeräumt und Maßnahmen eingeleitet, die wohl vor allem an Flughäfen mit besonders hohen Temperaturen zur Eindämmung des Problems führen sollen. Das Explodieren der Dosen könne jedoch nicht allein an einem einzelnen Faktor, wie z. B. der Temperatur, festgemacht werden.