7. Oktober 2013, 11:35 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Abenteuer-Urlaub? Klar! Aber bitte nicht zu gefährlich. „Hakuna Matata“ – das bedeutet „keine Probleme“ auf Swahili, der in Ostafrika am meisten verbreiteten Sprache. Und in diese (fast) problemfreie Zone bringt Sie TRAVELBOOK jetzt hin. Vier Abenteuer, die auf Sie in Ostafrika warten.
1. Gipfelbesteigung auf dem Kilimandscharo
Tansania bietet für Touristen das volle Erlebnis-Programm: Sechs (anstrengende) Tage sollten Sie einkalkulieren, um – gut geführt – den Gipfel des Kibo zu bezwingen. Der ist mit 5895 Metern die höchste Erhebung des Kilimandscharo-Massivs an der Grenze zu Kenia.
2. Safari im Serengeti-Nationalpark
Safari-Träume werden natürlich in der Serengeti mit ihren unzähligen Lodges erfüllt. Der Nationalpark gehört mit einer Fläche von fast 15.000 Quadratkilometern zum Weltkulturerbe der Unesco. In ihm ist es auch heute noch möglich, die legendären „Big Five“ vor den Fotoapparat zu bekommen: Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard.
3. Tauchen auf Sansibar
Wer das kraftraubende Bergsteigen und die aufregende Löwenpirsch hinter sich hat – den zieht’s meistens ans unverschämt türkisfarbene Wasser des Indischen Ozeans, beispielsweise an die Traumstrände Sansibars. Auf den zwei Inseln (Unguja und Pemba) relaxen die Urlauber im schneeweißen Sand oder können ein weiteres Weltkulturerbe besichtigen: Stone Town. Die meisten Häuser der 200.000-Einwohner-Stadt wurden vor 150 Jahren aus Korallenstein erbaut.
Eine beeindruckte Unterwasserwelt mit Mantas, Meeresschildkröten und manchmal sogar Walhaien gibt es unter anderem im Mnemba Atoll zu bestaunen.
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4. Mit Fähre, Bus und Bahn nach Nairobi
Von Sansibar zum nächsten Ostafrika-Hotspot: Kenia. Eine mögliche, sehr spannende Reise-Variante außer dem Fliegen: Mit der Fähre nach Dar es Salaam (Tansania); von hier per Bus – mit gültigem Impfbuch (Gelbfieberimpfung ist Vorschrift), Reisepass und Visum – in rund 10 Stunden nach Mombasa, Kenias größter Hafenstadt.
Auch hier locken wieder reichlich Traumstrände (Diania-Beach im Süden/Malindi, etwas weiter im Norden) mit Resorts der Luxusklasse oder günstigen Appartements für Selbstversorger.
Was außer Safaris – zum Beispiel ins Masai-Mara-Resort (Verlängerung der tansanischen Serengeti auf Kenia-Seite) – auch ein Abenteuer ist: eine Zugfahrt von Mombasa nach Nairobi (2,7 Millionen Einwohner).
Genial, aber mit Tendenz zu Dekadenz: Morgens, im Speisewagen (die Kolonialzeit lässt grüßen) sitzend, bei Spiegelei mit Speck zwischen Zebras und Elefanten auf den wackeligen Schienen durch die Savanne ruckeln.
Wenn alles nach Plan läuft, erreicht man das 500 Kilometer entfernte Nairobi nach 15 Stunden.
Die kenianische Hauptstadt liegt übrigens in 1650 Metern Höhe. Bedeutet: Der Pullover, den man beim Trip auf den Kilimandscharo gebraucht hat, kann hier am Abend sehr nützlich sein.