
12. April 2017, 13:26 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Kilometerlange Sandstrände, goldgelbe Dünen und das ganze Jahr über ein sehr angenehmes Klima – dafür lieben Sonnenanbeter die zweitgrößte Insel der Kanaren.
Individualisten schätzen die Abgeschiedenheit, die faszinierenden, wüstenhaften Landschaften und die wilden Steilküsten im Westen der nur dünn besiedelten Insel. Konstante Winde machen Fuerteventura zu einem Mekka für Surfer, Kitesurfer und Wellenreiter aus aller Welt.
MEIN TIPP
Lajares, der kleine Ort im Inselnorden zwischen Corralejo und Cotillo, hat sich zu einem total relaxten Treff der Surferszene etabliert. In dem Straßendorf findet man ein paar nette Boutiquen, loungige Bars wie das Cafe Candela oder die am Ortsrand gelegene coole Return-Bar, in der sporadisch kostenlose Konzerte veranstaltet werden. Im Januar zum Beispiel gab es eine spontane Jam Session mit Clueso. Sonnabends findet auf dem Marktplatz ein kleiner Kunstmarkt statt.
Statt der üblichen, wenn auch preiswerten Touristenschuppen mag ich außergewöhnliche Lokale: Zum Beispiel die ehemalige Kirche „Nuestra Senora de Candelaria“ in La Oliva, wo einheimischer Ziegenkäse und leckere Pizzen serviert werden. Im Casa Marcos in einer ehemaligen Mühle in Villaverde essen die Einheimischen Tapas wie Jamon Serrano, gebratene Auberginen, Zicklein und Tintenfisch. Die Speisen stehen auf einer Schiefertafel, die der Kellner an den Tisch bringt. Das wunderschön renovierte Landhotel Rural Mahoh, ebenfalls in Villaverde, bietet gehobene spanische Küche. Sehenswert ist auch der schöne Kakteengarten der Finca.
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WUSSTEN SIE, DASS…
… Fuerteventura übersetzt „starke Winde“ bedeutet? Praktisch das ganze Jahr über streicht über die Insel ein mehr oder weniger kräftiger Nordost-Passat. Ein besonderes Phänomen ist Calima, ein heißer Ostwind, der aus der nahen Sahara herüberweht, die Temperatur sprunghaft steigen lässt und Wüstensand mitbringt.
… Fuerte mit 20, 6 Millionen Jahren die älteste Kanareninsel vulkanischen Ursprungs ist?
… die letzten vulkanischen Aktivitäten auf Fuerteventura vor 4000 bis 5000 Jahren erloschen?
… Fuerte politisch zu Spanien, aber geographisch zu Afrika gehört?
… der Sand der großen Wanderdüne im Nordosten zu großen Teilen aus zerriebenen Meerestiergehäusen (Muscheln, Schneckenhäusern) besteht.?
…..man in den 90er Jahren begonnen hat, Aloe Vera anzupflanzen? Aus den Blättern wird ein Gel gewonnen, das super bei Sonnenbrand hilft. Inzwischen bekommt man überall auf der Insel entsprechende Kosmetikprodukte.